Behandlungsbeispiele
Anhand von Beispielen, zeigen wir unterschiedliche Behandlungsmethoden bei der sport-spezifischen Trainingstherapie, nach einer operativen Intervention oder einem Trauma. Diese Behandlungsbeispiele finden an unterschiedlichen Stadien der Therapie statt und werden individuell an die Patienten angepasst.
Schulterbehandlung

Unterarmstütz
In dieser Ausgangsposition wird die umgebene Schultermuskulatur in einer
Position trainiert, die in Fachkreisen als "geschlossene Kette"
bezeichnet wird. Der Oberarmkopf sitzt in dieser Position optimal in
der Gelenkpfanne. Die Gelenkrezeptoren sind aktiv, werden geschult
und schützen somit die Schulter.
Zeitgleich wird einer der
wichtigsten Schulter-Rumpf-Muskeln, der M. serratus anterior, optimal
angesprochen und trainiert.

Seilzug in Funktion
Am Ende einer optimal verlaufende Behandlungsserie steht, insbesondere für Sportler, ein sportartspezifisches Training.
Dieses Training sollte möglichst nah an den Anforderungen der Sportart liegen.
Auf
diesem Bild führt der Kunde eine Bewegung aus und stoppt diese in der
abgebildeten Position. Eine Position, in der hohe koordinative
Fähigkeiten von der Schulter –und Rumpfmuskulatur abverlangt werden.

Propriomed
Koordination ist hier das Schlagwort. Mit dem Gerät Propriomed® wird
durch die Schwingungen, besser gesagt durch das bestreben diese zu
kontrollieren, die Koordination zwischen den einzelnen Muskeln
untereinander und die Koordination in dem Muskel selbst trainiert bzw.
geschult.
Gesteigert wird dies, wenn der Patient zu den Schwingungen wie abgebildet eine Bewegung mit dem Arm ausführt.
Kniegelenksbehandlung

Trampolin
Auf diesem Bild wird eine Koordinationsübung für die Knieachse gezeigt.
Der Patient soll auf dem Trampolin sein Knie achsengerecht und stabil
halten. Der Seilzug von der Seite aktiviert zusätzlich die Muskulatur
zur Auswärtsdrehung des Beines und der Ball dient zur
sportartspezifischen Belastung.
In diesem Fall springt der Patient in das Trampolin um die Belastung zu steigern.

Funktionsstemme
Die Funktionsstemme ist heutzutage ein Standart in der Nachbehandlung
von Knieverletzung, häufig genutzt nach OP mit vorderer
Kreuzbandplastik.
Koordinativ anspruchsvoller wird die Übung, wenn
der Patient die Übung mit einem Gymnastikball durchführen soll und nun
in einer äußerst instabilen Position sämtliche Knie- und Rumpfmuskel
rekrutieren muss, um das Knie zu strecken.
Der große Vorteil liegt
hierbei in der Möglichkeit Koordination unter Teilbelastung, also nur
mit einem Teil des Körpergewichts zu schulen.
Rücken und Rumpf

Squats
Das Training der Rückenmuskulatur kann vielseitig sein. In diesem Fall
wird besonders Wert auf die tiefen und schrägen Rückenmuskeln gelegt.
Wie
auf dem Bild zu sehen, hat der Patient nur auf einer Seite ein Gewicht
an der Langhantel. Während einer sog. „Kniebeuge“ entsteht ein
asymmetrischer Zug. Durch diese Asymmetrie muss der Patient mit der
tiefen, schrägen Rückenmuskulatur dagegen halten.
Ringe
Rumpfstabilisation ist das zentrale Thema bei der Nachbehandlung von Schulter- und Rückenverletzung. Hier muss der Patient an den Ringen mit entsprechender Rumpfkontrolle diverse koordinative Aufgaben lösen. Dies schult nicht nur einzelne Muskeln sondern zielgerichtet Muskelgruppen des Rumpfes in ihrem Zusammenspiel.
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