11. Februar 2021
Fitness

So klappt es mit dem regelmäßigen Training

Praktische Tipps und Tricks von Lars Daunheimer Dipl.-Sportwissenschaftler und Leitender Sporttherapeut im Rückenwind
Lars Daunheimer
Leitender Sporttherapeut

Wer kennt ihn nicht, diesen unerbittlichen Kampf mit dem „inneren Schweinehund“?

Das Vorhaben zum regelmäßigen Sporttreiben, gerade jetzt zum Jahresbeginn, ist leicht getroffen, doch leider beobachte ich nicht selten ein Scheitern dieses guten Vorsatzes.

Um Sie auf Ihrem Weg bei der Umsetzung eines nachhaltigen und regelmäßigen Trainings zu unterstützen, möchte ich Ihnen aus meiner langjährigen Erfahrung als Trainer sowie als Sportler ein paar praktische Tipps dafür geben.

Warum trainieren?

Sich über die eigenen Motive und Ziele im Klaren zu sein, ist der Grundstein des Erfolgs. Welches große Motiv treibt mich an? Im Sommer in den Alpen Wandern? Mit den Kindern beim Fußball mithalten? Bessere Laune? Ein jugendliches Lebensgefühl?

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg. (Lao Tse, 6. Jhr. v. Chr.)
Formulieren Sie Ihre Motivation ganz konkret, schreiben Sie sie auf und halten Sie sich diese regelmäßig vor Augen.

Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie sich bisher mit dem regelmäßigen Sporttreiben schwer getan haben. Nur, wer weiß, wofür er etwas macht, wird auf Dauer durchhalten.

Erreichbare Ziele

Neben der großen Motivation ist es wichtig, sich kleine realistische Ziele zu setzen, die sich an den eigenen zeitlichen und körperlichen Ressourcen orientieren. Denn das Erreichen kleinerer Zwischenziele steigert das Selbstbewusstsein und kann die eigene Motivation immer wieder erneuern.

Die ersten Schritte sollten greifbar und nicht zu abstrakt sein. Zum Beispiel so:

  • Immer am Wochenende mache ich morgens 10 Minuten Krafttraining.
  • In drei Wochen schaffe ich 10 Liegestütze.
  • Ab nächsten Monat mache ich 12 Wiederholungen statt 10.
  • Statt 5 Minuten schaffe ich 10 Minuten.
  • Meine Laufstrecke mache ich in 2 Minuten weniger Zeit.

Praktische Tipps:

1. Klar – am leichtesten geht es mit Motivationshilfen von außen – zum Beispiel durch unsere Kursleiter im Rückenwind. Aber auch die Heimtrainingspläne unserer Trainer und die EGYM-App können aktuell bei der Motivation helfen.

2. Darüber hinaus habe ich auch in meiner persönlichen Sportkarriere die Erfahrung gemacht, dass es sehr hilfreich ist, sich feste Zeiten in der Woche für das Training zu blocken – so ist dann z.B. jeden Dienstag um 9:00 Uhr und Freitag um 14:00 Uhr mein Training.

3. Mir persönlich hilft es, wann immer es möglich ist, die geplante körperliche Aktivität vor den anderen Verpflichtungen oder Vorhaben des Tages umzusetzen, so dass ich meinen Soll bereits erledigt habe und zufriedener an den Rest des Tages herangehen kann.

4. Wenn das nicht möglich ist: Nehmen Sie Ihre Sporttasche schon mit zur Arbeit oder zur ersten Verpflichtung des Tages, so dass Sie nicht erst wieder nach Hause fahren müssen (und dort eventuell „hängen bleiben“), sondern danach direkt zum Training aufbrechen können.

5. Da der Mensch ein soziales Wesen ist, verabreden Sie sich mit einer Freundin oder einem Freund zum Training. Das funktioniert übrigens auch virtuell! Zum Beispiel aktuell bei den Kursen einiger Rückenwind Kursleiter via ZOOM oder auf Facebook.

Nur der Anfang ist schwer

Wenn Sie es erst einmal geschafft haben, eine Weile dran zu bleiben, wird auch die Motivation leichter – oft schon nach einigen Wochen. Sie entwickeln eine gewisse Routine – und diese hilft Ihnen dabei, das Training in die eigenen Abläufe einzubauen. Dann gehört es bald genauso dazu wie das tägliche Zähneputzen. Sie tun es einfach und zweifeln nicht daran. 

Machen Sie sich bewusst: Nach jedem Training, das sie geschafft haben, fühlen Sie sich zufriedener, wohler und stärker. Und das ist doch die beste Belohnung, oder?

Ich wünsche Ihnen einen sportlichen Start ins neue Jahr

Ihr Lars

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