28. September 2021
Mindset

Herausforderungen oder Challenges – und wozu sie gut sind

Es gibt kaum ein Wort, dass in den letzten anderthalb Jahren häufiger auf den sozialen Medien und im Internet aufgetaucht ist. Fast jeder von uns hat schonmal von einer sogenannten „Challenge“ gehört oder sogar mitgemacht. Eine Challenge ist erst mal eine Herausforderung – zu der sich oft viele Menschen im Internet oder live verabreden. Aber was macht den Reiz daran aus und was für einen Nutzen haben sie eigentlich?
Rückenwind Redaktion

Manche Arten von Challenges gab es schon, lange bevor sie im digitalen Zeitalter populär wurden.
Sie hießen Mutproben. Da ging es meist darum, etwas zu tun, was außerhalb der eigenen Komfortzone lag. Etwas, was gefährlich, verpönt oder verboten war, mit dem Ziel irgendwo dazuzugehören. Einen Radiergummi klauen. Über einen Dachfirst balancieren. Eine Karikatur des Lehrers an die Tafel malen. Um Teil einer bestimmten Clique zu sein. Und heute?

Selbstversuch

In der Corona-Zeit habe ich selbst eine Achtsamkeits-Challenge absolviert. Da hieß es: Nimm dir jeden Tag 15 Minuten nur für dich. Zwei Wochen lang. Das klang simpel. Fast langweilig. Aber wow. Ich habe plötzlich wieder bemerkt, wie es mir überhaupt geht. Habe angefangen, wieder selbst zu spüren, was mir wichtig ist. Und habe die zwei Wochen natürlich durchgehalten – weil es ja schließlich eine Challenge war.

Da geht es nicht nur ums Dazugehören. Aber irgendwie auch. Wenn auch in einem positiven Sinn. Wer an einer Fitness- oder Ernährungschallenge teilnimmt, überwindet oft seinen inneren Schweinehund und tut sich selbst etwas Gutes. Und das wird eben leichter, wenn er*sie das nicht allein tut, sondern damit zu einer Gruppe Gleichgesinnter dazugehört. Und wer bei einer der weltweiten Tanz-Challenges mitmacht, überwindet die Isolation und kann so Teil einer Gruppe, Teil von etwas Größerem sein.

Deshalb würde ich persönlich sagen: Ein Hoch auf die Challenge. Als Ansporn, als soziale Aktion, als Abwechslung und als Wachstumschance. Hier meine drei besten Argumente für Challenges:

Gemeinsam geht es leichter

Wer sich mit Gleichgesinnten zusammenschließt, fühlt sich weniger allein. Das Wissen, dass auch andere gerade auf diesem Weg sind, ist meist ein enormer Ansporn, um ein Ziel zu erreichen. Umso mehr, wenn es darüber auch einen Austausch gibt – und das geht mithilfe sozialer Medien, mit Apps, Messengern oder Websites ganz leicht, zum Teil sogar anonym. Ein guter Vorsatz ist einsam. Eine Challenge ist ein Team-Event, selbst wenn ich die anderen Teilnehmer gar nicht kenne. Und für ein Team holen viele Menschen das Beste aus sich heraus. Denn ganz ehrlich: Wer möchte nicht eigentlich doch irgendwo dazugehören?

Challenges bringen Spaß und Abwechslung

Wir sind Gewohnheitstiere. Von derselben Liege am Pool im Urlaub bis hin zum selben Tisch im Lieblingsrestaurant. Wir machen es so, wie wir es schon letztes Mal gemacht haben – und das betrifft viele Lebensbereiche. Mit einer Challenge können wir etwas Neues ausprobieren, und zwar in einem sicheren Rahmen, oft über einen begrenzten Zeitraum hinweg. Neues bringt Aufregung in unseren vielleicht sonst eher monotonen Alltag. Und neue Gewohnheiten – die uns vielleicht gut tun, lassen sich mit einer Challenge leichter erproben und etablieren.

Gesteigertes Selbstbewusstsein & Selbstvertrauen

Wer sich Herausforderungen stellt, profitiert von einem inneren Wachstum, das über das Erreichen des eigentlichen Ziels hinausgeht. Etwas Neues auszuprobieren braucht Mut. Jeden Tag eine*n Fremde*n anlächeln – traue ich mich das? Zwei Wochen lang die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen – schaffe ich das? Einen Tag lang die Wahrheit sagen – traue ich mir das zu? Mut lässt sich trainieren. Und immer wieder mutig sein für eine Challenge – das kann auch dabei helfen, häufiger mutige Entscheidungen im Alltag zu treffen. Und mit jeder gelungenen Challenge, steigt auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Fazit: An einer Challenge teilzunehmen lohnt sich!

Wollen Sie es gleich mal ausprobieren? In unserer neuen Rückenwind-App finden Sie nicht nur Ihre Trainingspläne, Ihre Trainingsfortschritt und das EGYM-Level, sondern auch regelmäßige Fitness-Challenges, an denen alle Rückenwind-Mitglieder teilnehmen können.
Im Oktober gibt es da zum Beispiel die Aktivitäts-Punkte-Jagd. Wer schafft im Oktober 10 000 Aktivitätspunkte? Das morgendliche Jogging zählt dabei ebenso, wie das Training an unseren EGYM- und FLEXX-Geräten. Zu gewinnen gibt es einen Monat Hydrojet-Flatrate. Die käme doch dann im November gerade richtig, oder? 
Mitmachen können alle Mitglieder – das geht übrigens auch dann, wenn Ihr Profil auf anonym geschaltet ist. Sind Sie dabei? Dann gleich jetzt in unserer App anmelden – unter „Studio“ und „Herausforderungen“.

Auf die Plätze, fertig, los!

Sie haben die neue Rückenwind App noch nicht? Dann nichts wie runterladen! Die Rückenwind-App ersetzt oder ergänzt die bisherige EGYM-Fitness-App. Neben allen von EGYM bekannten Fitness-, Trainings- und Analysedaten haben Sie hier auch Zugriff auf Studioinfos, unseren Kursplan und auf die Rückenwind-Challenges.

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